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Wilhelm-Sander Stiftung/Priv.-Doz. Dr. Dr. Albrecht Piiper
Therapie des hepatozellulären Karzinoms durch RNA-Interferenz

Das hepatozelluläre Karzinom (HCC) ist die fünfthäufigste neoplastische Erkrankung weltweit und wegen des Fehlens von effektiven Therapiemöglichkeiten sogar die dritthäufigste krebsbedingte Todesursache. Hauptursachen des HCC sind chronische Hepatitis-B- und -C-Virusinfektionen sowie Aflatoxin B1. Die schlechte Prognose der HCC-Patienten beruht auf dem zumeist fortgeschrittenen Krankheitsstadium bei Diagnosestellung, so dass kurative Therapien wie die Resektion, Transplantation oder lokale Ablation nicht mehr in Frage kommen, sowie der Chemotherapie-Resistenz des HCC. Neue therapeutische Strategien zur Behandlung des HCC sind daher dringend erforderlich.

Die Mitose-assoziierte Serin/Threonin-Kinase Polo-like kinase 1 (Plk1) wird von vielen Malignomen überexprimiert. In Plk1-überexprimierenden Malignomen führt die Hemmung von Plk1 zu einer Inhibition der Zellproliferation und einem Apoptose-induzierten Zelltod. Ziel dieses Projektes ist die Untersuchung, ob Plk1 ein geeignetes Zielmolekül für eine HCC-Therapie darstellen könnte. Die Validierung von Plk1 als Therapieziel erfolgt mit Hilfe der RNA-Interferenz und beinhaltet die Entwicklung von in vivo-RNAi-Techniken.

 

Ansprechpartner: Priv.-Doz. Dr. Dr. Albrecht Piiper
Medizinische Klinik 1  Biomed.Forschungslabor
Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität
Haus 11
Theodor-Stern-Kai 7
D-60590 Frankfurt
Germany
Tel.: 069-6301-87667
Email:piiper@med.uni-frankfurt.de