Exemplarisch für eine mögliche molekulare Wirkung des aktiven Vitamins D3 konnte kürzlich ein Zusammenhang zwischen 1,25(OH)2D3 und der Expression von CXCL9, CXCL10 und anderen Chemokinen festgestellt werden, wobei 1,25(OH)2D3 durch Unterdrückung des IFN-γ, die Expression von CXCL9 und CXCL10 supprimierte. Eben eines dieser Chemokine, CXCL10, ist nun entscheidend an der diabetogenen Zerstörung der ß-Zellen des Pankreas in dem hier zu untersuchenden diabetischen Mausmodell beteiligt.
Unsere Resultate sollen dazu beitragen grundlegende Erkenntnisse über eine mögliche Vitamin-D3 oder Vitamin-D-Analog Therapie oder andere immunomodulatorisch, präventive Therapien in Individuen mit einem erhöhten Risiko für Typ 1 Diabetes zu gewinnen. Des weiteren sollten die geplanten Experimente über die nach wie vor unklaren zellulären und molekularen Zusammenhänge zwischen genetischen Defekten im Vitamin D Metabolismus und Autoimmunität Aufschluss geben, welche für die Verhinderung oder Verlangsamung des Typ 1 Diabetes im Rahmen einer solchen Therapie verantwortlich sind.



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