Arbeitsgruppe Lynch-Syndrom (HNPCC)
Das Lynch-Syndrom (auch genannt HNPCC, Hereditäres nicht-polypöses kolorektales Karzinom) ist die verbreitetste erbliche Prädisposition für Karzinome des Dickdarms und für 2-5% aller Dickdarmkrebs-Erkrankungen verantwortlich. Ausgelöst wird es durch autosomal-dominant vererbte Defekte in Genen der DNA Mismatch Reparatur, welche die Integrität der genetischen Information speziell bei ihrer Weitergabe schützt.
Sechs Gene sind zentrale Akteure in der DNA Mismatch Reparatur: MSH2, MSH6, MSH3, MLH1, PMS2 und MLH3. Neben ihrer Rolle in der Reparatur oder Korrektur der genetischen Information bilden die aus diesen Proteinen gebildeten Komplexe eine zentrale Interaktions- und Informationsplattform für die durch DNA-Schäden ausgelöste Apoptose.
Unsere Arbeitsgruppe beschäftigt sich sowohl mit der Untersuchung grundlagenwissenschaftlicher Aspekte der DNA Mismatch Reparatur (mit ihrer Funktionsweise) als auch mit den diagnostischen Möglichkeiten zur Erkennung von Patienten mit dem Lynch-Syndrom.
Die Arbeitsgruppe wird durch die Wilhelm Sander-Stiftung unterstützt.
Mitarbeiter:
Angela Brieger
Inga Hinrichsen
Sandra Paßmann
Guido Plotz
Jörg Trojan
Kontakt:
Angela Brieger, a.brieger@em.uni-frankfurt.de, Tel. 6218
Guido Plotz, plotz@med.uni-frankfurt.de, Tel. 87668



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